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Betriebseröffnung:1989
Angestellte:600
davon Auszubildende:26
Produktionsfläche:21.400 qm
Verarbeitung Rohware pro Tag:ca. 180 t

Unser Standort in Schwandorf

Am Ahornhof im bayerischen Schwandorf befindet sich seit 1989 der Hauptsitz der WOLF Firmengruppe. Rund 600 Mitarbeiter, davon 26 Auszubildende, sind hier beschäftigt. In Schwandorf stellen wir auf einer Produktionsfläche von über 21.000 Quadratmetern nicht nur unsere bayerischen Spezialitäten wie Münchner Weißwurst oder Bayerischen Leberkäse her, sondern auch zahlreiche weitere WOLF Fleisch- und Wurstspezialitäten wie unsere feinen Wurstsalate oder Aspikprodukte. Auch unser umfangreiches Grill-Sortiment, zum Beispiel Berner Würstchen und marinierte Steaks finden von hier ihren Weg in den Handel. Erfahrene Metzgermeister überwachen dabei jeden Schritt der Herstellung; der Einsatz modernster Technologie garantiert gleich bleibende Spitzenqualität. Außerdem werden von Schwandorf aus der zentrale Einkauf sowie Logistik, Marketing und Vertrieb koordiniert.

Wurstspezialitäten mit überzeugender Energiebilanz

Die gesamte WOLF Firmengruppe ist nach den wichtigsten Lebensmittelstandards IFS und QS zertifiziert. Zudem haben wir für unsere vielfältigen Aktivitäten in Sachen Energiemanagement 2012 das renommierte Prüfzertifikat DIN EN ISO 50001 erhalten. Da die Herstellung von Fleisch- und Wurstspezialitäten sehr energieintensiv ist, versuchen wir innerhalb unserer Firmengruppe so energie- und umweltschonend wie möglich zu planen. Wir arbeiten kontinuierlich daran, in Schwandorf und an unseren weiteren Standorten, mögliche „Energiefresser“ auszuschalten. Insgesamt konnten wir den Energieeinsatz um 15 Prozent senken. Auch der CO₂-Ausstoß wurde deutlich reduziert. In naher Zukunft streben wir bei der Herstellung unserer Fleisch- und Wurstspezialitäten eine weitere Reduzierung des Energieverbrauchs von drei Prozent an. Das werden wir unter anderem durch Investitionen im Bereich Wärmerückgewinnung aus Dampferzeugung sowie durch den Ausbau von Kälteanlagen mit natürlichem Kältemittel erreichen.

Bei uns wird Arbeitssicherheit ganz groß geschrieben

Nicht minder wichtig ist für uns – nicht nur am Standort Schwandorf – wie Arbeitsunfälle vermieden werden können oder das Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeiter noch sicherer gestaltet werden kann. Wir wollen beim Arbeitsschutz wie auch in allen anderen relevanten Unternehmensbereichen hohe Standards setzen und haben daher unsere gesamte Firmengruppe einer genauen Prüfung durch die Fleischerei-Berufsgenossenschaft (FBG) unterzogen. Wir wurden erfolgreich auditiert und tragen seitdem die Auszeichnung der FBG für unser vorbildliches Arbeitssicherheits-Managementsystem.

Der Standort Schwandorf im Überblick:

  • rund 600 Mitarbeiter, davon 26 Auszubildende
  • Ausbildungsberufe: Fleischer/in, Fachkraft für Lebensmitteltechnik (m/w), Industriemechaniker/in (Fachrichtung Instandhaltung), Elektroniker/in für Betriebstechnik (Fachrichtung Betriebsanlagen und -ausrüstung), Mechatroniker/in, Bürokaufmann/-frau, Betriebswirt/in (VWA), Mediengestalter/in, Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation, Fachinformatiker/in Fachrichtung Systemintegration, IT-Systemkaufmann/-frau, Studium zum/zur Wirtschaftsinformatiker/-in
  • Produktionsfläche gesamt zur Herstellung der Fleisch- und Wurstspezialitäten: ca. 21.400 m²
  • Produktgruppen, die in Schwandorf hergestellt werden: Brühwurst (z.B. Altbayerischer Backleberkäse), Rohwurst (z.B. Bayerische Wirtshaussalami), Grillspezialitäten (z.B. Berner Würstchen und Grill-Steaks), Fleischspezialitäten für SB-Bereich und Bedientheke
  • pro Woche werden in der Hauptsaison täglich etwa 180 Tonnen Rohware für unsere Fleisch- und Wurstspezialitäten verarbeitet
  • Produktionsmenge Münchner Weißwurst 2012: ca. 980 Tonnen, das entspricht ca. 16 Mio. Stück
  • Zertifizierungen: IFS, QS, GQB (Geprüfte Qualität Bayern), Energiemanagementsystem nach DIN ISO 50001:2011, Arbeitssicherheits-Managementsystem der Fleischerei-Berufsgenossenschaft


daheim-schwandorf

Wasservergnügen und Weißwurst-Genuss

Die Kreisstadt Schwandorf, seit 1965 Hauptsitz der WOLF Firmengruppe und sozusagen Heimat unserer Bayerischen Wurstspezialitäten.

Blickt auf eine gut 1.000-jährige Geschichte zurück:

Erstmals schriftlich erwähnt wurde Schwandorf im Jahr 1006 nach Christus in einer Urkunde des Kloster Sankt Emmeram als „Suainicondorf“ am Fluss Naba (Naab). Im 16. Jahrhundert musste Schwandorf fast vollständig wieder aufgebaut werden, nachdem es 1504 im Landshuter Erbfolgekrieg stark zerstört worden war. Heute leben in der Stadt Schwandorf knapp 30.000 Einwohner, für die ihre Heimat mit dem Oberpfälzer Seenland viele Freizeitmöglichkeiten bietet. Ob Wassersport, Angeln, Wandern oder Radfahren – die größten Seen Ostbayerns, unzählige Teiche und idyllische Flüsse laden zum Erholen und Verweilen ein!

Der Blasturm: Das Wahrzeichen Schwandorfs

Wahrzeichen unserer Schwandorfer Heimat ist der Blasturm: Der Turm wurde Ende des 15. Jahrhunderts vollendet und steht am höchsten Punkt der ehemals 1,3 Kilometer langen Stadtmauer. Der mächtige Turm diente als Wachturm und als Dienstwohnung für den Türmer. Heute beherbergt der Turm ein kleines Museum, das an das Türmerleben und insbesondere an den Komponisten der Melodie der späteren Bayernhymne, Konrad Max Kunz, erinnern soll. Kunz wurde hier 1812 als Sohn eines Türmers geboren. Den Blasturm wählte auch Carl Spitzweg als Motiv, der von diesem Turm so beeindruckt war, dass er ihn um 1860 auf seiner Durchreise malte und dem Bild den Namen „Schwandorfer Stadtturm im Mondschein“ gab. Auch heutige Besucher der Stadt sollten den Blasturm bei einem Stadtrundgang keinesfalls auslassen.

Bayerische Wurstspezialitäten „Made in Schwandorf“

Am Ahornhof in Schwandorf stellt WOLF seine beliebten Bayerischen Wurstspezialitäten her. Ob beispielsweise Münchner Weißwurst, Leberkäse, Gelbwurst oder der servierfertig zubereitete Bayerische Wurstsalat im Duo-Frischepack: Unser bayerisches Sortiment bietet alles, was bei einer zünftigen Brotzeit nicht fehlen darf. Die Kombination aus handwerklichem Können, Metzgertradition und Ursprünglichkeit der überlieferten Rezepturen gewährleisten den unverwechselbaren Geschmack unserer Bayerischen Spezialitäten. Diese erfreuen sich auch weit über die Grenzen ihrer Heimat hinaus großer Beliebtheit – insbesondere die Münchner Weißwurst. Eben „das Beste von uns daheim“!

Münchner Weißwurst – die Bayerische Wurstspezialität schlechthin

Einer der bekanntesten Klassiker in unserem Sortiment ist die Münchner Weißwurst. Sie wird von unseren Metzgermeistern mit viel Leidenschaft und Sorgfalt nach traditioneller Rezeptur zubereitet – verfeinert mit frischer Petersilie und einem Hauch Zitrone überzeugt ihr authentischer Geschmack auch die Wurstliebhaber in anderen Regionen des Landes.

Die Münchner Weißwurst wurde der Legende nach 1857 aus einer wahren Not heraus geboren: Ein Wirt, genannt Moser Sepp, wollte im Gasthaus „Zum ewigen Licht” in München für seine Gäste Bratwürste herstellen. Als Moser die Schafsdärme für seine Bratwürstchen ausgingen, während die Gäste schon warteten, füllte er das helle Brät in dickere, größere Schweinedärme. Da er Angst hatte, die Därme könnten beim Braten platzen, warf er diese kurzerhand zum Brühen in heißes Wasser. Zu seiner Überraschung war die Begeisterung der Gäste für seine improvisierte Kreation groß und der weltweite Siegeszug der Münchner Weißwurst als typisch Bayerische Wurst-Spezialität begann. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sie sich zum festen Bestandteil der Münchner Wirtschaften. Später wurde die Weißwurst unter anderem durch die typischen Brauchtumsfeste wie etwa das Oktoberfest weltberühmt. Traditionell wird sie in ihrer bayerischen Heimat vormittags als Imbiss mit süßem Senf, einer frischen Brezn und Weißbier verzehrt. Aus der Zeit vor der Erfindung der Kühltechnik stammt die Empfehlung, Weißwürste dürften das Mittagsläuten um 12 Uhr nicht hören. Zum Glück werden Weißwürste heute dank der perfekten Kühlmöglichkeiten den ganzen Tag über angeboten.

Es gibt unterschiedliche Arten, eine Weißwurst zu genießen: Üblicherweise wird der Darm nicht mitgegessen. Halbieren Sie die Wurst mit einem Messer der Länge nach, ohne den Darm auf der Unterseite zu durchtrennen. Der Inhalt kann nun mit dem Besteck herausgeschält werden. Sie können die Weißwurst auch seitlich ein wenig einschneiden und die Haut in einem Stück von der Wurst lösen. In ihrer Heimat Bayern wird die Weißwurst mancherorts „gezuzelt“. Dazu zieht man den schmackhaften Inhalt mit den Zähnen aus der Pelle. Wofür Sie sich auch entscheiden, der hervorragende Geschmack bleibt.